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Ein Tag im Leben eines gelangweilten Magiers
Ein Tag als gelangweilter Magier:

Fangen wir unseren Tag also wie jeder andere Mensch auch an:
Wir wachen auf, gehen ins Bad, kämmen uns den langen Rauschebart – und werden auch schon gestört, einige unserer Untertanen sind schon hungrig und verschlingen jeden Tag mehr. Als pflichtbewusster Meister begeben wir uns also auf den Balkon, betrachten unsere Ländereien – das Meer und der Wald sehen wieder so schön und lebendig aus wie eh und je - und teilen den jeweiligen Mäulern ihre Mahlzeit zu. Diese Raufbolde verwüsten manchmal ganze Landstriche, doch sind sie für uns noch unentbehrlich.
Endlich dürfen wir in unserem großen Turm mit Blick auf das ganze umliegende Land frühstücken. Und wie immer um diese Zeit, meist genau in dem Augenblick wo wir das Messer an die Semmel setzen, überkommt uns eine Vision, ein Geistesblitz wenn man so will, und kaum haben wir fertig gefrühstückt laufen wir in die Bibliothek im Keller, stöbern herum und finden wieder etwas praktisches für den Tag, eine Beschwörungsformel, gar ein lang vergessenes Artefakt oder einfach eine Landkarte oder einen simplen Zauberspruch.
Gut erholt und inspiriert widmen wir uns wieder den wichtigen Dingen des Lebens, und zwar endlich den Widersacher in seinem dunklen Verließ zu besiegen. Doch dazu müssen wir erst einmal die Truppen kontrollieren, schnell ein paar Spione zum Feind schicken, natürlich dürfen wir auch nicht vergessen, neue Länder zu erkunden und sie uns untertan zu machen. Aber erst zu den Truppen, die Spione sind auch schon wieder zurück, nichts steht mehr einem ordentlichen Angriff im Wege. Mit weisen Worten schicken wir sie in den Kampf, und schnell eilen wir wieder in den Turm, um die Ergebnisse des Gefechts zu schauen und wenn nötig einzugreifen. Hoppla! da mischt sich der da drüben doch schon wieder ein! Wir sehen den anderen gerade einen Zauber sprechen, doch als erfahrener Magier lässt uns das erstmal kalt, wir stöbern kurz in unserem Handbuch und finden auch schon den geeigneten Gegenzauber. Geübt saugen wir die benötigte Energie aus unseren Ländern, sprechen ein paar Formeln – und lachen uns ins Fäustchen. Verdutzt sieht der andere seine Bemühungen vergebens und die Schlacht ist ein voller Erfolg. Bis auf die vorgesehenen keine Verluste und wir konnten wieder einiges an Schaden anrichten. Es wird allerdings wieder einen Tag brauchen, bis sich unsere Kreaturen erholt haben und zurück sind.
Nun wenden wir uns wieder dem Schloss zu, morgen wird der andere sicher wieder seinen Unfug mit uns treiben wollen. Wir verstärken die Mauern und beschwören sicherheitshalber ein paar Untergebene. Danach überprüfen wir die Verteidigung und alles andere wichtige. Und jetzt kommt das Vergnügen, der Geistesblitz von heute morgen, ein uralter, längst vergessener Zauber, der das ganze Land verändern kann. Bedächtig setzen wir uns hin, ziehen an der Pfeife und reiben uns die Knollennase. Für Essen bleibt leider nicht viel Zeit, denn bald beginnt unsere Zeremonie.
Dunkel wards, die Baumspitzen stehen wie lebend da, und scheinen nur auf uns zu warten, von hinten braust der Meereswind. Na gut, wieder mal sind wir gezwungen unser Land anzuzapfen, die Kraft der Natur zu borgen. Doch es wird sich lohnen.
Wir heben die Arme, beginnen zu singen, es ist ein uraltes Lied, aus Zeiten, wo nicht alles so wohlhabend und reich war. Der Gesang steigt in der Intensität, wir spüren schon die Mächte die hier am Werk sind.
Ein Schimmern, rot wie die Bergfeuer, doch noch ganz sanft, streifte die Baumwipfel. Langsam und bedächtig, gleich einem schlaftrunkenen Riesen, hebt sich das Licht und wird stärker. Wir schaudern, ähnelt der Anblick doch dem geliebten Sonnenaufgang, doch wirkt dieses Schauspiel grotesk und unheimlich dagegen. Der blutrote Mond nimmt seinen Platz am Himmel ein und alles wird in sein Licht getaucht. Wir sehen Häuser verschwinden, ganze Städte Bergen weichen. Bald liegt vor uns nur noch ein Gebirge, umsäumt vom tiefen Wald und ungezähmten Gewässern. Wahrlich, diese Zeiten müssen wild gewesen sein.
Ein Diener bringt uns den Mantel und müde begeben wir uns zur Ruh, morgen werden die Truppen zurück kommen, den Feind im Nacken, doch er wird nicht auf unser Werk vorbereitet sein.


Verfasst von Rip Tea am November 12 2005 - 18:26:46
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Lactans
Na klar lebe ich!!! Hab nur gerade wenig Zeit
29.03.08 17:01
bobonator
Von mir auch! Lactans lebt! ^^
15.01.08 10:10
Lactans
Ich wünsche allen noch ein gutes neues Jahr!
09.01.08 19:53
Tao
Hallo Leute. Alles klar? Ja eine echt gute Karte finde ich. Lässt sich sicher was einrichten damit. Ciao Tao
28.11.07 09:27
MC_DaRock
hi leute ... mmh ... ich war ein halbes jahr nichtmehr tätig hier und bin immer noch auf platz 9 der top user .... sowas ... gruß an alle die noch hier sind ...
03.10.07 21:07
bobonator
Joa. Wenn sich keiner drum kümmert, wen wundert es da denn noch?
06.08.07 11:23
Burnout
voll die tote hose hier!!!
04.08.07 18:46
bobonator
Ja, warum?
31.07.07 10:33
apoc
hi voll geil hier kennt jemand den magic set editor?
21.07.07 20:32
the lord
hi
10.06.07 14:46

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