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Spielvarianten - Extraausgabe
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Spielvariante
Was ist Assassin?
Assassin ist ein Multiplayer Spielstil für 4 bis unendlich Magicspieler. Dabei geht es darum dass jeder ein Attentäter (also eine Assassine) ist und einen persöhnlichen Auftrag erhält, den er erfüllen muss. Das erfüllen dieses Auftrages hat höchste Priorität, dabei gilt es aber seinen Auftrag möglichst geheim zu halten. Das ganze ist nicht nur mit jeder Menge Taktischem Geschick verbunden, sondern auch damit Allianzen zu schmieden, dich genau richtig zu verhalten, deine Verbündeten zu verraten ohne selbst verraten zu werden, und und und. Auf jeden Fall wartet ein Haufen Spaß.
Die Anzahl der Assassinen:
Du kannst mit 3 bis grenzenlos vielen anderen Assassinen spielen. Ab über 8 wirds aber unübersichtlich ( und so groß ist auch kein Tisch mehr, dass da über 8 Decks ausgelegt werden können).
Der Auftrag:
Zuerst setzt sich mal jeder mit seinem Deck hin. Dann kriegt jeder offen eine Markierungskarte (irgendeine Magickarte, wichtig ist nur dass jeder eine andere Karte hat) und legt diese vor sich auf den Tisch.
Jetzt wird von jeder Markierungskarte eine Kopie ( also eine zweite Karte des selben Typs) genommen und alle werden in einem Stapel verdeckt zusammengemischt. Dann kriegt jede Assassin verdeckt eine dieser Karten aus diesem "Auftragsstapel" und sieht sich diese an OHNE, dass die anderen diese sehen. Der Spieler mit der seiner Auftragskarte entsprechenden markierungskarte ist sein Ziel. Wer sich selbst hat, hat den Auftrag "Assassinenjäger" ( hierzu später).
WICHTIG:Wer einer anderen Assassin seine Auftragskarte vorzeitig zeigt, gilt als Verräter am Assassinencodex und scheidet aus ( hierzu auch später)
Den Auftrag ausführen:
Das Ziel jeder Assassine ist zuerst einmal die Inhuminierung (eliminierung) seines Auftragsziels. Dies geschieht wie in einem normalen Magicspiel indem man diesen Spieler unter 1 Lebenspunkt bringt, seine Bibliothek lehrt etc.
Wer einen Spieler erledigt hat, der hat 2 Möglichkeiten:
a) Er sagt die getötete Person ist sein Auftragsziel und zeigt seine Auftragskarte. Wenn diese wirklich zu dem getöteten Spieler passt, so erhällt die Assassin als Entlohnung für ihren ausgeführten Auftrag sofort 10 Lebenspunkte und nimmt sich verdeckt die Auftragskarte des getöteten Spielers und schaut sich diesen heimlich an. Dieser Auftrag ist nun ihr nächster Auftrag.
Entspricht der Auftrag nicht dem getöteten Spieler, so gilt die Assassin sofort als Verräter am Assassinencodex und scheidet aus.
b) Er weigert sich seine Auftragskarte zu zeigen. Der getötete Spieler und seine Auftragskarte werden entfernt. Die entfernte Auftragskarte bleibt verdeckt. Die Assassine erhällt für die Inhuminierung dieses Spielers keine Entlohnung ( außer der Genugtuhung).
Der Spezialfall "Assassinenjagd:
Es wird zwangsläufig im laufe der Spiele vorkommen, dass ein Spieler sich selbst als Auftragsziel hat und damit den Auftrag "Assassinenjagd". Bei diesem Auftrag erhällt die Assassin nicht den Auftrag ein bestimmtes Ziel auszuschalten, sondern die seiner Meinung nach gefährlichste Assassinen zuerst auszuschalten. Spieltechnisch heißt das, dass diese Assassine nicht an den "Codex des einen Ziels" (dazu gleich) gebunden, kann aber auch nie Entlohnung für die Inhuminierung eines Ziels erhalten.
Der Codex des einen Ziels:
Alle Assassinen unterwerfen sich solange sie ein bestimtes Ziel verfolgen dem "Codex des einen Ziels". Dieser besagt, dass eine Assassin nur ihr Auftragsziel angreifen darf. Auch darf nur das Auftragsziel das Ziel von Schadenverursachenden Zaubersprüchen und Fähigkeiten sein. Alle anderen Zaubersprüche und fähigkeiten dürfen aber alle spieler normal treffen. Auch globale Sprüche und Fähigkeiten und indirkter Schaden ( z.b. Orims Thunder) sind auf alle Spieler erlaubt.

Wenn die anderen Spieler herrausfinden, dass ein Spieler gegen den "Codex des einen Ziels" verstoßen hat, gilt er sofort als Verräter am Assassinencodex und scheidet aus.
Rache ist Ehrenschuld:
Es gibt nur 2 Möglichkeiten für eine Assassine den "Codex des einen Ziels" legal zu brechen:
a) Er hat den Auftrag "Assassinenjagd"( also sich selbst)
b) Wenn ein Spieler von einem anderen Spieler angegriffen wurde oder durch einen Effekt eines Spielers schaden erhalten hat, so darf er diesen Spieler in seinem nächsten Zug ( also im nächsten zug des angegriffenen/geschädigten Spielers) angreifen und auf ihn zaubern als währe er sein Ziel, auch wenn er das gar nicht ist. So können Assassinen ihr Auftragsziel schädigen ohne sich zu verraten oder sie können lästige Mitspieler die nicht ihr Auftragsziel sind, inhuminieren.
Sieg oder Schande:
Um in der Welt von Assassin wirklich siegreich zu sein muss man sich als die beste und einzig wahre Assassin erweisen. Die Assassin die als letzte noch lebt ist Sieger. es geht nicht darum wer am meisten Spieler inhuminiert hat, sondern wer als letztes lacht.
Bruch am Assassinencodex:
Wer auf irgendeine der oben beschriebenen Weisen oder durch anderweitiges Schummeln den Assassinencodex bricht und als Verräter gilt, verliert automatisch das Spiel. Als Entschädigung erhalten alle anderen Spieler die noch am Leben sind und alle die dieser spieler illegal inhuminiert hat soffort 10 Lebenspunkte (also Deck bei ausscheiden nicht gleich wegräumen, sonst kann man im Falle von Bruch am Codex dessen der einen eliminiert hat nicht wieder einsteigen). legal inhuminierte bleiben weiterhin tot. "Wiederbelebte" Spieler ziehen eine Zufällige Auftragskarte aus den schon abgelegten Auftragskarten und der des Verräters.
ZUSATZBEMERKUNG: Ja dies kann dazu führen dass ein schon beendetes Spiel nocheinmal weitergeht. Das ist alles manchmal sehr chaotisch und überhaupt blöd für fast alle. also versucht einfach allle des Spielspaßes wegen nie den Assassinencodex zu brechen.
P.S.: Verräter dürfen nach dem Verrat im nächsten Spiel nicht mitspielen und solange mit kleinen aber durchaus harten Gegenständen oder Crapcommons beworfen werden.
Sop, das wars zu Asassin. Ich hoffe der Artikel hat euchgefallen und ich freue mich auf Wertungen.
Gez. Rathi ;)
Verfasst von Rathi-dragon am Dezember 28 2005 - 03:52:55 |
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